Spuren und Gegenwart der Shoah
„Der Rhein fließt ins Mittelmeer“ führt den Zuschauer an Orte und zu Menschen in Polen, Israel und Deutschland. Begegnungen und Beobachtungen auf den Spuren des Erinnerns an den Holocaust, von Schuld und Verdrängung, offenbaren ganz allmählich, subtil und zwingend zugleich, eine tiefgehende Suche: sie gilt unserer Wahrnehmung, unserem Bewusstsein. Zwischen Gesprächen und Schweigen, zwischen Gezeigtem und nicht Gezeigtem, entfaltet sich ein weiter Raum für Reflexionen, für Fragen an uns selbst und unsere Gesellschaft, nach Erkenntnis, Sinn und Gerechtigkeit, für Fragen, die bis in unsere Gegenwart reichen. (Jane Wegewitz)
Trailer
Der Film richtet sich an Zuschauer, die über gewisse Kenntnisse zum Holocaust (auch Shoah, hebr. השואה) verfügen und eine Verbindung zu diesem Thema haben, sei es durch ihren biografischen Hintergrund, persönliches Interesse, die aktuelle politische Debatte über Israel, Zionismus und Antisemitismus oder aufgrund von Irritationen durch politische Fehlinterpretationen bzw. den Missbrauch dieses Themas.

Er versucht nicht, fertige Erkenntnisse zu vermitteln oder Lehren zu erteilen. Vielmehr bietet er die Möglichkeit, die anhaltende Präsenz dieses traumatischen Ereignisses zu erleben, das bis heute Perspektiven, Narrative, Moralvorstellungen und Werte beeinflusst.
Originaltitel: Der Rhein fließt ins Mittelmeer
Internationaler Titel: The Rhine Flows To The Mediterranean Sea
Genre: Dokumentarfilm, 95 min.
Sprachen: Deutsch, Hebräisch, Englisch, Polnisch
Vorhandene Untertitel: Englisch/ Deutsch/ Polnisch/ Hebräisch
Regisseur, Drehbuch, Produzent, Kamera, Schnitt: Offer Avnon
Format: 1920x1080, 25 fps, stereo, DCP
Produktionsland: Israel, 2021





Weltpremiere
Haifa Intl. Film Festival 2021
Internationale Premiere
DOK Leipzig 2021 (Eröffnungsfilm)
Thessaloniki Documentary Festival 2022
Millennium Docs Against Gravity 2022
Der Neue Heimatfilm 2022
Kasseler Dokfest 2022
